Im Fluss des Yin – Zurück zu dir

    Was ich immer mehr begreife – sehr lange haben wir Frauen versucht, mit den Männern gleichzuziehen. Uns zu emanzipieren. Wir wurden stärker, lauter, kraftvoller.
    Das war wichtig, das war richtig, das war gut so.

    Doch genauer betrachtet haben wir dabei etwas immer mehr vergessen:
    unsere eigene Natur.

    Wir haben gelernt, wie wir unsere Zyklen unterdrücken, wie wir durchsetzungsstärker im Business werden, wie wir vermeintlich alles unter einen Hut bekommen. Und wenn wir ehrlich sind: dieser Hut wird immer größer.

    Doch wir sind keine Männer. Und auch das ist gut so. Wir brauchen beide Seiten. Keine ist besser oder schlechter, mehr oder weniger wert. Auch hier greift das Symbol von Yin und Yang. Es hat seinen Sinn, warum wir überall im Leben beide Pole haben. Schwarz und weiß, hell und dunkel. Würden wir sie im Symbol vermischen, gäbe es nur noch eins – ein nichtssagendes Grau.

     

    Und so geht es darum, die weiblichen Eigenschaften wieder zu verstehen - und ihnen ihren Platz zurückzugeben.

    Wir sind zyklisch. Jeden Monat und über unser ganzes Leben hinweg. Von der Menarche bis zu den Wechseljahren – und darüber hinaus. Und genau das empfinden wir oft als unbequem.
    Nicht nur wir selbst – auch unsere Gesellschaft.

    Stimmungsschwankungen, hormonelle Veränderungen, Rückzugsphasen –
    all das passt nicht gut in eine Welt, die funktionieren, planen und kontrollieren will. Es ist unpraktisch für Statistiken. Unpraktisch für Studien. Unpraktisch für einen gleichbleibenden Leistungsanspruch.

    Also haben wir gelernt, uns anzupassen.

    Medikamente wurden lange vor allem für Männer konzipiert. Trainingspläne genauso wie Ernährungstipps.
    Ein linear funktionierender Körper ist einfacher einzuordnen.

    Und es wurde uns vermittelt, dass auch wir Frauen uns daran auszurichten haben.

    Ich selbst habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass viele meiner „Beschwerden“ keine zufälligen Störungen sind – sondern Teil meines Zyklus. Krämpfe. Unwohlsein. Erschöpfung. Reizbarkeit. Dinge, die oft als „normal – gehört halt dazu“ abgetan werden.

    Doch in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird das anders betrachtet. Dort sind solche Symptome keine Nebensache, sondern Hinweise. Zeichen dafür, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist –und gleichzeitig eine Einladung, wieder in Verbindung zu kommen. Seitdem ich das für mich verstanden habe, lerne ich immer mehr dazu. Nicht im Sinne von „noch mehr optimieren“, sondern im Sinne von besser verstehen.

    Was tut mir wirklich gut?
    Wann brauche ich Bewegung – und wann Ruhe?
    Was nährt mich – wirklich?

    Ein großer Schritt war für mich, wegzugehen von industrieller Fertigkost – hin zu frisch zubereiteten, einfachen Mahlzeiten. Mich nicht jeden Tag gleich zu fordern, nicht jeden Tag gleich „funktionieren“ zu wollen. Sondern meinen eigenen Rhythmus kennenzulernen. Und fürsorglich mit ihm umzugehen.

    Wir brauchen die Männer. Sie bringen wunderbare Qualitäten mit. Doch wir brauchen auch uns Frauen. Und wir brauchen unsere Zyklen.

    Diese zu verstehen, bedeutet, uns selbst zu verstehen. Und wertzuschätzen, was unser Körper jeden Monat leistet. Das über Jahre hinweg. Was es bedeutet, ein Kind in sich wachsen zu lassen - genauso wie Ideen und Projekte in die Welt zu bringen. Auch für andere Fürsorge zu tragen.

    Für all das unseren Körper zu unterstützen, statt gegen ihn zu arbeiten. Nicht nur für andere, sondern gerade für uns gut zu sorgen – mit Bewegung, die zu uns passt. Mit nährenden Lebensmitteln. Mit bewusster Atmung. Mit Pausen.

    Sehr wahrscheinlich sind wir an einem Punkt, an dem es nicht darum geht, immer noch mehr zu schaffen. Sondern wieder zu spüren, wann genug ist. Um bei uns anzukommen.

    Damit vielleicht auch ein Stück dieser Welt wieder ankommen kann. Bei den Rhythmen der Natur.
    Und wieder bei uns selbst. 

    Alles Liebe, Martina

     

    Hier geht es zum Workshop "Im Fluss des Yin".

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